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  <title>Reiner Andreas  Neusch&amp;auml;fer</title>
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  <description></description>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
  <dc:date>2010-09-10T03:35:42Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2829&amp;blogId=78">
  <title>Arm dran - vielfältige Anregungen zur Auseinandersetzung mit Armut</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2829&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_1435&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/1435-Arm%20dran.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/1435-Arm%20dran.jpg&quot; border=&quot;0&quot; width=&quot;162&quot; height=&quot;226&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;color: #003300&quot;&gt;Volker Schwarzkopf:&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #003300&quot;&gt;Arm dran. Kopiervorlagen zum Thema Armut, Reichtum und Teilen, G&amp;ouml;ttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 2010. ISBN 978-3-525-77647-6. 16,90 &amp;euro;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #003300&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Aktuell&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Armut und soziale Ausgrenzung ist zum Thema dieses Jahres bestimmt worden. Bestimmt kann, wer diese Thematik aufgreifen m&amp;ouml;chte, mit diesem Material des F&amp;ouml;rder- und Hauptschullehrers aus Essen viel anfangen. Doch nicht nur das Thema ist aktuell, sondern auch die Materialien sind unverbraucht und auf aktuellem didaktisch-methodischen Stand.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #003300&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Vielf&amp;auml;ltige Aspekte und unterschiedliche Lernzug&amp;auml;nge&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der Autor versteht es, die vielf&amp;auml;ltigen, facettenreichen Aspekte der Armut-Thematik so zur Sprache zu bringen, dass junge Menschen sensibel werden und angeregt werden, in vertiefter Weise sich Fragen rund um Armut zu stellen. Es stellt sich dabei als vorteilhaft heraus, dass der Autor unterschiedliche Lernzug&amp;auml;nge anregt und verschiedene Lernarrangements erm&amp;ouml;glicht. Schon hierdurch wird deutlich, dass das Thema &amp;quot;Armut, Reichtum und Teilen&amp;quot; kein leichtes oder leicht zug&amp;auml;ngliches Thema ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #003300&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Mehr als Arbeitslosigkeit und Eine-Welt&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es gelingt Volker Schwarzkopf gekonnt, Armut auch in religionsp&amp;auml;dagogischer Hinsicht ins Spiel zu bringen. Damit geht er weit &amp;uuml;ber das hinaus, was sich sonst an Arbeitshilfen rund um Armut im religionsp&amp;auml;dagogischen Bereich findet, in denen es oftmals lediglich um Fragen von Gerechtigkeit, Eine-Welt-Fragen und Arbeitslosigkeit geht und religi&amp;ouml;se Aspekte eher einseitig einbezogen werden.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Fragen der kulturellen Armut, Erfahrungen, Projekte, Fremdenfeindlichkeit, Obdachlosigkeit kommen ebenso zum Zug wie klassische Aspekte der Eine-Welt-Problematik. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Das Material eignet sich sowohl f&amp;uuml;r den Religions- und Ethikunterricht, als auch f&amp;uuml;r Arbeitsgemeinschaften oder Projektwochen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Eine &amp;uuml;beraus empfehlenswerte Arbeitshilfe, die durch ihre Sorgfalt und Vielfalt rundum &amp;uuml;berzeugt!
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&amp;nbsp;http://www.v-r.de/de/autoren/8298345/ (&amp;uuml;ber den Autor)&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-06-17T14:45:56Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2804&amp;blogId=78">
  <title>Taufe - ganz schön (stressig)</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2804&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_115&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/PICT4279.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/PICT4279.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Die Taufe ist ein sch&amp;ouml;ner Hinweis darauf, dass wir im Leben getragen und geborgen sind. Hier einige Einsichten:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;Content-Type&quot; /&gt;
&lt;meta content=&quot;Word.Document&quot; name=&quot;ProgId&quot; /&gt;
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&lt;meta content=&quot;Microsoft Word 12&quot; name=&quot;Originator&quot; /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;style&gt;
&lt;/style&gt;
&lt;style&gt;
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&lt;/style&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium; color: #0000ff&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Sich mit dem Himmel
beschenken lassen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Taufe&lt;/strong&gt; auf der Spur&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Die Taufe ist sch&amp;ouml;n&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Die Taufe an dem Baby war soeben
vollzogen, da zog mein dreij&amp;auml;hriger Sohn durch das Kirchenschiff nach vorne. Er
stellte sich neben mich ans Taufbecken und reckte den Daumen nach oben nach dem
Motto &amp;bdquo;prima&amp;ldquo;, &amp;bdquo;gut-gemacht!&amp;ldquo; oder &amp;bdquo;sch&amp;ouml;n!&amp;ldquo;. Ein Schmunzeln ging durch das
Kirchenschiff. &amp;bdquo;Taufe ist sch&amp;ouml;n!&amp;ldquo; hatte ich zuvor in der Taufansprache betont,
und eben nicht: eine Taufe ist &amp;bdquo;ganz sch&amp;ouml;n stressig&amp;ldquo;, wie das manche
Familie erlebt. Wenn jemand getauft wird, ist das erst mal sch&amp;ouml;n &amp;ndash; f&amp;uuml;r die
Familie, Gemeinde und Kirche. Denn die Taufe ist ein sch&amp;ouml;nes Signal, dass da
jemand mich mit seinem JA beschenkt und man zur Gemeinschaft der Christen
geh&amp;ouml;rt. Dass da jemand ohne Wenn und Aber zugeneigt ist. Allerdings ist dieses
Ja Gottes zum Menschen und das Ja zur Taufe keine Selbstverst&amp;auml;ndlichkeit. Es
ist immer wieder in Erinnerung zu rufen.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Taufe ist eine Erfindung Gottes&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Die Taufe ist eine Erfindung Gottes,
ein Sakrament, das er sich selbst ausgedacht hat. Sie ist eine einmalige Sache
und gilt f&amp;uuml;r das ganze Leben. Am besten erf&amp;auml;hrt man dies von Anfang an. Denn
auch die Kindheit ist keineswegs eine Lebenszeit leidensfreien Genie&amp;szlig;ens.
Kinder haben echte Sorgen und &amp;Auml;ngste &amp;ndash; selbst wenn sie aus der
Erwachsenenperspektive klein aussehen m&amp;ouml;gen. Kinder sind verletzbar. Sie k&amp;ouml;nnen
sich nicht so einfach gegen Widrigkeiten zur Wehr setzen. Sie haben wenig
Mittel, sich gegen Dem&amp;uuml;tigungen zu sch&amp;uuml;tzen. Sie sind in vielerlei Hinsicht
ausgeliefert &amp;ndash; die Berichte &amp;uuml;ber Missbrauch in den letzten Monaten lassen das
leider gut erahnen.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Es ist tragisch, sein Leben auf Kosten
der Kinder zu f&amp;uuml;hren. Es ist ein Drama. Doch f&amp;auml;ngt dies nicht erst an, wenn
jemand Hand anlegt oder die Seele nicht achtet.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Kinder achten &amp;ndash; auf Kinder achten&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Es bedeutet, auf Kosten von Kindern zu
leben, wenn wir sie dazu dr&amp;auml;ngen, unseren eigenen Traum zu leben; wenn wir die
Erde mit ihren Sch&amp;auml;tzen zugrunde richten und die nachfolgenden Generationen ein
&amp;bdquo;sinkendes Schiff Erde&amp;ldquo; vorfinden. Oder wenn wir meinen, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf habe nur etwas mit der Anzahl von Krippenpl&amp;auml;tzen zu tun &amp;ndash; als
wenn es nicht schon f&amp;uuml;r unsere Eltern und Gro&amp;szlig;eltern eine Herausforderung
gewesen war, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen &amp;hellip; Wahre
Kinderfreundlichkeit hat mit Zeit und Zuneigung zu tun!
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Willkommen sein!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Die Bibel warnt jedoch nicht nur vor
Fehlverhalten. Sie erz&amp;auml;hlt auch von gegl&amp;uuml;ckter und gl&amp;uuml;cklicher Kindheit. Ein
ganz wesentlicher Punkt daf&amp;uuml;r ist die Kunst, Kinder wirklich willkommen zu
hei&amp;szlig;en. Wenn sie Grund zur Freude und Dankbarkeit sind; wenn ihnen mit einer
Haltung der Offenheit begegnet wird:&amp;bdquo;Ich freue mich auf das, was sich durch
dein Kommen ver&amp;auml;ndern wird&amp;ldquo;. Ich kann dem Kind Unterst&amp;uuml;tzung zufl&amp;uuml;stern: &amp;bdquo;Ich
will dich in der Entdeckung des Lebens begleiten, Deinen Weg mitgehen.&amp;ldquo;
Nat&amp;uuml;rlich: eine gl&amp;uuml;ckliche Kindheit kann nicht hergestellt werden wie ein
Produkt in einer Fabrik oder wie ein Dispo-Kredit bei einer Bank &amp;hellip; Aber es kann
gef&amp;ouml;rdert werden durch gute Worte wie die, die als Taufspr&amp;uuml;che aus dem Wort
Gottes zugesprochen werden, und die man sich eben nicht selber zusprechen kann.
So ist es eine sch&amp;ouml;ne Idee, wenn Eltern oder Paten nicht nur eine Taufkerze
gestalten, sondern auch zum Taufspruch ein Bild f&amp;uuml;r das Kinderzimmer malen, das
dem Kind dieses Bibelwort vor Augen malt.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Getragen sein!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Die Taufe an sich ist schon ein Signal,
dass mein Leben nicht in meiner eigenen Hand liegt. Und wo man bereits als Baby
zum Taufstein getragen wird, tr&amp;auml;gt dies zu dieser Grundhaltung bei: andere haben
mich (er)tragen, andere m&amp;uuml;ssen mir als Paten und Eltern von der Taufe und vom
Glauben erz&amp;auml;hlen, andere sind in guten Gedanken und Gebeten bei mir &amp;ndash; selbst
wenn ich davon nichts mitbekomme oder ahne. Eltern sollten sich ruhig trauen,
mit ihren Kindern zu beten oder sie zu segnen, indem sie zum Beispiel die
rechte Hand auf die Stirn des Kindes legen und sagen: &amp;bdquo;Gott, der Herr, segnet
Dich und hat Dich lieb!&amp;ldquo;.
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Geborgen in der Gemeinde&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
Eine Erziehung im Glauben ist jedoch
nicht nur Sache des Elternhauses oder der Paten. Daher sollte schon im
Gottesdienst neben Eltern und Paten auch die Gemeinde darauf verpflichtet
werden, f&amp;uuml;r das Kind zu beten, es im christlichen Glauben zu erziehen und an
die Taufe zu erinnern. Taufkerze, Taufspr&amp;uuml;che, Tauflieder, Tauftagfeier und
Tauftexte, aber auch ein Tauffest der Kirchengemeinde weisen immer wieder auf
das Geschenk der Taufe hin. Sie lassen &amp;uuml;ber Christenlehre und
Religionsunterricht hnaus ahnen, dass einem mit der Taufe der Himmel geschenkt
wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #0000ff&quot;&gt;Gelesen
und geh&amp;ouml;rt!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ev. Kirche in Mitteldeutschland (Hg.)&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;:
Ein St&amp;uuml;ck vom Himmel. Wege zur Taufe &amp;ndash; Wege mit der Taufe. Weimar: Wartburg Verlag
2007
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Werner Tiki K&amp;uuml;stenmacher&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;:
Tikis Evangelisch-Katholisch-Buch. Zusammen sind wir unschlagbar, Stuttgart
2009
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Rainer Oberth&amp;uuml;r/Hildegard Meier&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;:
Die Bibel f&amp;uuml;r Kinder und alle im Haus. H&amp;ouml;rbuch, M&amp;uuml;nchen: K&amp;ouml;sel 2010
&lt;/p&gt;
&lt;p class=&quot;MsoNoSpacing&quot;&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Irmgard Weth&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;:
Neukirchener Vorlese-Bibel. Mit Bildern von Kees de Kort, Neukirchen-Vluyn 2008&lt;span style=&quot;font-size: 10pt; font-family: &#039;Comic Sans MS&#039;&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Spiritualität</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-06-11T17:28:54Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2708&amp;blogId=78">
  <title>Zinzendorf praktisch - ein praktisches Buch!</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2708&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Rezension zu
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Peter Zimmerling: Ein Leben f&amp;uuml;r die Kirche. Zinzendorf als Praktischer Theologie, G&amp;ouml;ttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 2010, 226 Seiten. ISBN 978-3-525-57009-8, 19,90 &amp;euro;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;&lt;em&gt;Zinzendorf-Kompendium&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieses Buch ist eine Art Kompendium zu Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf, dem Begr&amp;uuml;nder der Herrnhuter Br&amp;uuml;dergemeine. Alles Wissenswerte um die Person und das Wirken des Grafen ist hier ansprechend und verst&amp;auml;ndlich zur Sprache gebracht. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Autoren:&amp;nbsp;Experten rund um die Herrnhuter&lt;/em&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Neben Peter Zimmerling, Prof. f&amp;uuml;r Praktische Theologie in Leipzig, kommen mit Dietrich Meyer und Peter Vogt weitere kompetente Autoren zu Wort, die ihre Einsichten und Einblicke rund um Losungen, Herrnhut und Co eindr&amp;uuml;cklich zu Papier bringen. Einerseits geht es um kompaktes Grundlagenwissen, andererseits darum, die Aktualit&amp;auml;t von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf vor Augen zu malen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dies erfolgt in neun Abschnitten:
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
1. Zur Predigt
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
2. Zur Liturgie
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
3. Zur Hymnologie
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
4. Zur Seelsorge
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
5. Zur Katechetik
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
6. Zum Gemeindeaufbau
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
7. Zum Amtsverst&amp;auml;ndnis
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
8. Zur Spiritualit&amp;auml;t
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
9. Zu den Losungen
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;Umfassend und klar gegliedert&lt;/em&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Diese klare Systematik macht Zinzendorf als Praktischen Theologen in historischer wie aktueller Perspektive deutlich und hilft so, sich &amp;uuml;ber einzelne Themen gesondert zu informieren. Darin zeigt sich auch das Besondere dieses Buchs, dass es nicht nur informiert,&amp;nbsp;sondern auch&amp;nbsp;erfrischende&amp;nbsp;Ausblicke und Impulse f&amp;uuml;r die heutige kirchliche Situation vorstellt.&amp;nbsp;Insbesondere Peter Zimmeling gelingt es, die Reformimpulse aus dem 18. Jahrhundert f&amp;uuml;r das Heute fruchtbar zu machen, wenn er beispielsweise meint, zu missionarischen Zwecken eine Urlaubslosung f&amp;uuml;r die drei Sommermonate herauszugeben, um Menschen so&amp;nbsp;die Bibel schmackhaft zu machen. In die gleiche Kerbe schl&amp;auml;gt&amp;nbsp;die Forderung nach dem t&amp;auml;glichen Abdruck der Losungen in der Bildzeitung.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Lust auf mehr!&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dieses Buch ist ein angenehmer Appetithappen f&amp;uuml;r ein%2
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-05-06T23:17:48Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2350&amp;blogId=78">
  <title>ZweítausendZEHN und die ZEHN Gebote - Poporatorium von Dieter Falk</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2350&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_1205&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/Zehn%20Gebote.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/Zehn%20Gebote.jpg&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Am 17. Januar ist die Urauff&amp;uuml;hrung des Musicals bzw. Pop-Oratoriums &amp;quot;Die Zehn Gebote&amp;quot; der Autoren Dieter Falk und Michael Kunze in der Westfalenhalle Dortmund. Dieses Projekt der Evangelischen Kirchen im Rheinland und in Westfalen ist ein Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr&amp;nbsp;2010.&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hier einige Einsch&amp;auml;tzungen und Einblicke:&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;Text: Gut mit kleinen Schw&amp;auml;chen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Pop-Musical zu den Zehn Geboten behandelt eigentlich die Heilsgeschichte von der Sch&amp;ouml;pfung bis zu den Zehn Geboten mit dem Schwerpunkt auf den Mose-Erz&amp;auml;hlungen und der Befreiuung aus &amp;Auml;gypten. &lt;br /&gt;
Der Text ist insgesamt gut -&amp;nbsp;mit einigen &amp;Uuml;berraschungen, aber auch etlichen Schw&amp;auml;chen in den Reimen wie &amp;quot;M&amp;uuml;tze - Pf&amp;uuml;tze&amp;quot; oder dem Pharao, &amp;quot;der an den Fingern&amp;auml;geln kaute&amp;quot;&amp;nbsp;u.a. Manche Reime wirken&amp;nbsp;primitiv bis peinlich, sind aber immer &amp;quot;gut gemeint&amp;quot;, weil es dem Autor nach eigener Aussage mehr um Unterhaltung als darum ging, sich an die Biblische Vorlage zu halten. Doch das l&amp;auml;sst sich &amp;uuml;bersehen, wenn man die anderen Texte im Auge hat, die in erster Linie Gef&amp;uuml;hle, Gedanken und Stimmungen vor Augen haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;Chorstimmen &amp;uuml;berzeugen&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Musik ist bestens arrangiert mit sch&amp;ouml;nen rockigen Balladen und bassbetonten Songs. Deren Vielfalt ist ansprechend, h&amp;auml;tte aber auch ausgepr&amp;auml;gter sein k&amp;ouml;nnen. Ein Sahnest&amp;uuml;ck ist da das Lied des Pharaos, bei dem stimmgewaltig und ironisch mit einer gro&amp;szlig;en Prise Humor der Text in T&amp;ouml;ne verwandelt wird. Auch das Lied Nr. 12 &amp;quot;Gott kennt den Weg, auch wenn es dunkel wird&amp;quot; beschreitet inhaltlich wie musikalisch einen besonderen Weg, indem der Widerspruch und Widerstand gegen Gl&amp;auml;ubige relativiert und in&amp;nbsp;einen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Zusammenhang gestellt wird. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Der &amp;quot;Schlusschoral&amp;quot; mit seinen Gospelmomenten ist mitrei&amp;szlig;end und begeisternd. Mit dazu tragen bei die gewaltigen Chorstimmen. &amp;Uuml;ber zweitausend S&amp;auml;ngerinnen und S&amp;auml;nger stehen auf der B&amp;uuml;hne. Hier &amp;uuml;berzeugen vor allem die M&amp;auml;nnerstimmen mit stimmigen&amp;nbsp;Charakterstimmen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;Kinderstimmen ausbauf&amp;auml;hig&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In Frage zu stellen ist evtl. die Besetzung des Erz&amp;auml;hlers mit Kinderstimmen. Diese sind zwar selber gar nicht &amp;uuml;bel (wenn auch ausbauf&amp;auml;hig), doch wirken sie zumindest in der CD-Fassung unpassend, zumal hier Kinder den Erwachsenen etwas erz&amp;auml;hlen, wobei doch eigentlich die Erwachsenen zumeist den Kindern etwas erz&amp;auml;hlen ... &lt;br /&gt;
Doch das sind nur Peanuts und tr&amp;uuml;ben den Gesamteindruck keineswegs! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
F&amp;uuml;r die j&amp;uuml;ngere Zielgruppe d&amp;uuml;rfte es interessant sein, dass Zipporah, die Frau des Mose, von Bahar aus dem Trio Monrose gesungen wird. Der Schauspieler Otto Sander interpretiert die Stimme Gottes. Als Erz&amp;auml;hler treten die Kinder Paul Falk und Yosefin Bouhler auf, die in der RTL Show Supertalent im Finale standen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;Insgesamt empfehlenswert&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auch wenn dieses poppige Musical zu den Zehn Geboten weder textlich (dort ist mehr Witz und Texteinfall zu finden) noch musikalisch (Variationsbreite ist hier gr&amp;ouml;&amp;szlig;er!) mit dem vor einigen Jahren erschienenen Musical &amp;quot;Hoffnungsland&amp;quot; von J&amp;uuml;rgen Werth und Johannes Nitsch wirklich mithalten kann, ist dieses Musical&amp;nbsp;empfehlenswert f&amp;uuml;r Menschen, die sich bei biblischen Geschichten gerne auch mal auf Seitenwegen oder Abwegen bewegen! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #ff6600&quot;&gt;&lt;strong&gt;Weiterlesen &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;&lt;strong&gt;Internetauftritt des Projekts&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	Mit der M&amp;ouml;glichkeit der Kartenbestellung: &lt;a href=&quot;http://www.die10gebote.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #004ca1&quot;&gt;www.die10gebote.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;Wikipedia: Die 10 Gebote (Musical) &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;- &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_10_Gebote_(Musical&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #004ca1&quot;&gt;mehr&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die zehn Gebote als Animationsfilm&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	Am 18. Februar startet als Bibelanimationsfilm f&amp;uuml;r die ganze Familie &amp;quot;Die Zehn Gebote, Mose und das Geheimnis der steinernen Tafeln&amp;quot;. Regie f&amp;uuml;hsrten Bill Boyce und John Stronach. Das Buch stammt von Ed Naha.&lt;br /&gt;
	Als Synchronsprecher sind unter anderem beteiligt Ben Becker, Otto Sander und Sky Dumont.&lt;br /&gt;
	Mehr Information: &lt;a href=&quot;http://www.diezehngebote-derfilm.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #004ca1&quot;&gt;www.diezehngebote-derfilm.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;span style=&quot;color: #808080&quot;&gt;&lt;strong&gt;Internetauftritt der evangelischen Kirchen zur Kulturhauptstadt 2010:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;a href=&quot;http://www.evangelisch2010.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: #004ca1&quot;&gt;www.kirche2010.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Rezensionen</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2010-01-16T00:02:15Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2211&amp;blogId=78">
  <title>Gebetsruf und Glockengeläut - eine falsche Alternative?</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2211&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
Religionsfreiheit ist ein sensibles Gut, was zuletzt die Diskussion um das sog. Minarett-Verbot der Schweiz vor Augen gef&amp;uuml;hrt hat. Folgender Hinweis m&amp;ouml;chte zur Versachlichung beitragen und nicht Wasser auf intolerante M&amp;uuml;hlen gie&amp;szlig;en ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_271&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/PICT4032~1.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/PICT4032~1.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der Gebetsruf des Muezzin vom Minarett wird oft&amp;nbsp;mit dem Glockengel&amp;auml;ut der Kirchen verglichen - auch in religionsp&amp;auml;dagogischen Ver&amp;ouml;ffentlichungen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Dr. Friedmann Ei&amp;szlig;ler von der Ev. Zentralstelle f&amp;uuml;r Weltanschauungsfragen hat sich in einem fundierten Beitrag diesem Gebetsruf und Glockengel&amp;auml;ut gewidmet und kommt zu zum Teil &amp;uuml;berraschenden Ergebnissen: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
3. Islamischer Gebetsruf&lt;br /&gt;
==================================================&lt;br /&gt;
Der lautsprecherverst&amp;auml;rkte islamische Gebetsruf ist (wieder einmal) in der Diskussion. Im Norden (Rendsburg) und ganz im S&amp;uuml;den der Republik (Rheinfelden) ist er in den letzten Wochen aus unterschiedlichen Gr&amp;uuml;nden im einen Fall beim Neubau, im anderen offenbar durch eine einseitige Aktion der Moscheegemeinde zum Thema von Kontroversen geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus kommunaler und staatlicher Sicht geht es in der Entscheidungsfindung neben Herk&amp;ouml;mmlichkeit, Akzeptanz und sozialer Ad&amp;auml;quanz haupts&amp;auml;chlich um Einhaltung von L&amp;auml;rmschutzbestimmungen. Der Gebetsruf wird unter Absehung von seinem Inhalt als Einladung zum Gebet verstanden und funktional dem kirchlichen Glockengel&amp;auml;ut gleichgestellt. Eine solche Gleichstellung ist jedoch in verschiedener Hinsicht umstritten.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Der immer arabisch vorgetragene Gebetsruf (arab. adhan) k&amp;uuml;ndigt den Beginn der Zeiten an, in denen das islamische Ritualgebet f&amp;uuml;nfmal t&amp;auml;glich zu verrichten ist. Er hat in seiner Hauptform folgenden Wortlaut:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allah ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er (oder: am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten) (4x) Ich bezeuge, dass es keinen Gott au&amp;szlig;er Allah gibt (2x) Ich bezeuge, dass Muhammad Allahs Gesandter ist (2x)Auf zum Gebet! (2x) Auf zum Erfolg (oder: Heil)! (2x) Allah ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er (2x) Es gibt keinen Gott au&amp;szlig;er Allah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar vor dem Gebet erfolgt der fast gleich lautende zweite Gebetsaufruf (arab. iqama) in der Moschee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebetsruf ist islamrechtlich empfohlen, aber f&amp;uuml;r keine Rechtsschule unabdingbare individuelle Verpflichtung und auch keine Voraussetzung f&amp;uuml;r die G&amp;uuml;ltigkeit des Gebets. Viele muslimische Autorit&amp;auml;ten vertreten die Ansicht, dass der Adhan in der &amp;Ouml;ffentlichkeit nur f&amp;uuml;r L&amp;auml;nder mit mehrheitlich muslimischer Bev&amp;ouml;lkerung gilt. Einige halten die M&amp;ouml;glichkeiten, die f&amp;uuml;r jeden Ort genau festgelegten Gebetszeiten dem Internet oder entsprechenden Kalendern bzw. Tabellen zu entnehmen, oder sich gar den Gebetsruf per SMS schicken zu lassen, f&amp;uuml;r v&amp;ouml;llig ausreichend. Adhan und Iqama werden innerhalb der Moschee vorgetragen. Vielerorts wohnen die Gl&amp;auml;ubigen zudem so weit von der (h&amp;auml;ufig in Gewerbegebieten gelegenen) Moschee entfernt, dass der Gebetsruf ohnehin nicht geh&amp;ouml;rt werden k&amp;ouml;nnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Muslime sind auch in Deutschland der Auffassung, dass der Gebetsruf als unverzichtbarer Bestandteil des t&amp;auml;glichen religi&amp;ouml;sen Lebens wesentlich zum Ablauf des Gebetes geh&amp;ouml;rt. Insoweit f&amp;auml;llt er in den Schutzbereich der verfassungsm&amp;auml;&amp;szlig;ig garantierten Religionsfreiheit. Gerade darin zeigt sich aber auch ein wesentlicher Unterschied zum kirchlichen Glockenl&amp;auml;uten, das nicht als Teil des Gebets aufgefasst werden kann und &amp;uuml;ber die Einladung zum Gottesdienst hinaus keine &amp;quot;Botschaft&amp;quot; proklamiert. (Vom liturgischen Glockengel&amp;auml;ut ist zudem das Profangel&amp;auml;ut zu unterscheiden. Viele moderne Gemeindezentren verzichten ganz auf Glockenturm und Gel&amp;auml;ut.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der islamische Gebetsruf formuliert explizit den Kern und den Anspruch des islamischen Glaubens in Gestalt des Glaubensbekenntnisses. Abgesehen davon, dass die Lautsprecherverst&amp;auml;rkung nur sinnvoll sein kann, wenn sie vom Gro&amp;szlig;teil der Gl&amp;auml;ubigen zu h&amp;ouml;ren ist, wird durch sie eine Situation geschaffen, in der die Anwohner ohne Ausweichm&amp;ouml;glichkeiten eben dieser religi&amp;ouml;sen Handlung, dem &amp;ouml;ffentlichen Bekenntnis des islamischen Glaubens, ausgesetzt sind. Insofern das Grundrecht, kultischen Handlungen eines nicht geteilten Glaubens fernzubleiben (Art. 4 GG in seiner Ausgestaltung als negative Religionsfreiheit), nicht gewahrt wird, ger&amp;auml;t die Toleranzforderung an dieser Stelle zur Billigung einer von einigen Muslimen gew&amp;uuml;nschten und betriebenen Demonstration islamischer Pr&amp;auml;senz im nichtmuslimischen Umfeld. (Die Erlaubnis des lautsprecherverst&amp;auml;rkten Gebetsrufes geh&amp;ouml;rt etwa zum Forderungskatalog der Islamischen Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland von 2002.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zutreffend bleibt die Einsch&amp;auml;tzung des K&amp;ouml;lner Rechtsprofessors Stefan Muckel, dass der muslimische Gebetsruf einer eigenst&amp;auml;ndigen, vom kirchlichen Glockenl&amp;auml;uten losgel&amp;ouml;sten rechtlichen Pr&amp;uuml;fung zu unterziehen ist. Dabei darf die inhaltliche Dimension nicht unbeachtet bleiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;ulink&quot; href=&quot;https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;amp;to=aHR0cDovL3d3dy5pc2xhbWluc3RpdHV0LmRlL3VwbG9hZHMvbWVkaWEvRGVyX0dlYmV0c3J1Zl9pbV9Jc2xhbV8wMS5wZGY%3D&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.islaminstitut.de/uploads/media/Der_Gebetsruf_im_Islam_01.pdf&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;ulink&quot; href=&quot;https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;amp;to=aHR0cDovL2xpYnJhcnkuZmVzLmRlL2Z1bGx0ZXh0L2FzZm8vMDEwMDMwMDQuaHRtI0UxMUUz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://library.fes.de/fulltext/asfo/01003004.htm#E11E3&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;ulink&quot; href=&quot;https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;amp;to=aHR0cDovL3FhbGFtLmRlL2RvY3NfcGRmcy9hZGhhbi5wZGY%3D&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://qalam.de/docs_pdfs/adhan.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Friedmann Ei&amp;szlig;ler 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
aus: EZW-Newsletter 11/2009; Internetlink: 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.webmart.de/nlhistory.cfm?id=41596&quot;&gt;www.webmart.de/nlhistory.cfm?id=41596&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Verfassers. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Slogans</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-12-01T22:35:24Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2199&amp;blogId=78">
  <title>Gewalt in Einrichtungen für Kinder an und auf der Tagesordnung</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2199&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;a id=&quot;res_115&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/PICT4279.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/PICT4279.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Gewalt gegen Kinder in Krippen, Kinderg&amp;auml;rten und Schulen&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Gewalt gegen Kinder - das wird oft als Argument gegen eine Erziehung Zuhause ins Feld gef&amp;uuml;hrt nach dem Motto: die meisten Kinder seien besser in einer staatlichen Einrichtung als Zuhause versorgt. Doch so einfach sieht es in Wirklichkeit dann doch nicht aus: auch in Einrichtungen f&amp;uuml;r Kinder ist Gewalt an der Tagesordnung, wie jetzt ein Fachkongress mit dem&amp;nbsp;Titel &amp;quot;(Sexuelle) Gewalt gegen Kinder in gesellschaftlichen Einrichtungen&amp;quot; zur Sprache brachte, der am 5. und 6. November tagte. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kein neues Thema&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Zwar ist das Thema &amp;quot;(sexuelle) Gewalt&amp;quot; in Krippen, Kinderg&amp;auml;rten, Schulen, Jugendverb&amp;auml;nden und Heimeinrichtungen nicht neu,&amp;nbsp;kommt aber&amp;nbsp;oft erst auf die Tagesordnung, wenn&amp;nbsp;&amp;Uuml;bergriffe in der eigenen Institution &amp;ouml;ffentlich werden. Und gerade die &amp;Ouml;ffentlichkeit ist das, was die meisten Einrichtungen scheuen aus Angst vor m&amp;ouml;glichen Rufsch&amp;auml;digungen. Dabei w&amp;auml;re es gerade f&amp;uuml;r die Opfer wichtig, dass sie nicht im Nachhinein zum T&amp;auml;ter gemacht werden, weil sie den Ruf einer Einrichtung beeintr&amp;auml;chtigt h&amp;auml;tten. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Grenzen als etwas&amp;nbsp;Gesundes ins Spiel bringen&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
In den meisten F&amp;auml;llen von Gewalt geht es&amp;nbsp;schlicht um Grenz&amp;uuml;berschreitungen.&amp;nbsp;Daher ist es wichtig, den Anf&amp;auml;ngen zu wehren und pr&amp;auml;ventiv schon bei der Einstellung von neuen Mitarbeitenden ein&amp;nbsp;Augenmerk auf Grenz&amp;uuml;berschreitungen zu legen und schon in Einstellungsgespr&amp;auml;chen Gewalt zur Sprache zu bringen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Wo f&amp;auml;ngt Zivilcourage an?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein weiteres, wichtiges Instrument, um Missbrauch und Misshandlung in Krippen, Kinderg&amp;auml;rten usw. zu verhindern, ist die Partizipation junger Menschen in Einrichtungen. Wenn junge Menschen ernst genommen werden und sie die Chance haben, f&amp;uuml;r eigene Interessen einzustehen und ihr Lebensumfeld mitzugestalten, f&amp;ouml;rdert dies ein Klima der Wertsch&amp;auml;tzung, des Respekts und der Achtung sowie der Verantwortungs&amp;uuml;bernahme und damit der Zivilcourage. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Aufgabe von Religion auch Widerstand&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Hier sind auch die kirchlichen Einrichtungen in die Pflicht genommen. Es gilt, sowohl den Kindern als auch den Eltern bzw. Erziehenden zu verdeutlichen, dass sie Unrecht beim Namen nennen d&amp;uuml;rfen. Religion sei nicht dazu da, zu beruhigen, sondern durchaus auch gegen Unrecht aufzubegehren und Widerstand einzu&amp;uuml;ben! 
&lt;/p&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000&quot;&gt;Zum Weiterlesen:&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;Fachkongress 2009: Institutionen - sichere Orte f&amp;uuml;r Kinder? (Sexuelle) Gewalt gegen Kinder in gesellschaftlichen Einrichtungen&amp;quot;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;strong&gt;Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;strong&gt;Information: &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;div class=&quot;MsoNormal&quot; style=&quot;margin-right: 55.15pt&quot;&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: x-small; color: #000000; font-family: Arial&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://email.t-online.de/kc/index.php?ctl=dereferer&amp;amp;to=aHR0cDovL3d3dy5raW5kZXJzY2h1dHotemVudHJlbi5vcmcvaGFubm92ZXIyMDA5L2tzel90YWd1bmdfaGFubm92ZXJfMjAwOTExLmh0bWw%3D&quot; title=&quot;Kinderschutzzentren&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;http://www.kinderschutz-zentren.org/hannover2009/ksz_tagung_hannover_200911.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Arial&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/div&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Spiritualität</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-11-27T18:10:17Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2178&amp;blogId=78">
  <title>Globale Spiritualität - Utopien und Visionen sog. &quot;spiritueller Meister&quot;</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2178&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;table border=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot;&gt;
	&lt;tbody&gt;
		&lt;tr&gt;
			&lt;td align=&quot;right&quot; valign=&quot;top&quot; width=&quot;0&quot;&gt;&lt;/td&gt;
			&lt;td align=&quot;left&quot; valign=&quot;top&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;
			&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0.5em&quot;&gt;
			&lt;span style=&quot;margin-left: -5px&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;a id=&quot;res_465&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/465-PICT5796~1.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/465-PICT5796~1.JPG&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;234&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Das Projekt bzw. die Idee eines sog. &amp;quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Weltethos&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;quot;, das der Philosoph und Theologe Hans K&amp;uuml;ng angerollt hat, spielt in vielen religionsp&amp;auml;dagogischen Ver&amp;ouml;ffentlichungen schon eine gro&amp;szlig;e Rolle. Kritiker des Weltethos-Gedankens wie Karl-Ernst Nipkow werden in ihrer gedanklicher Sch&amp;auml;rfe zumeist nicht wahrgenommen. Nun hat der ehemalige Chefredakteur des &amp;quot;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Publik Forum&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;quot; Christoph Quarch ein neues Projekt angesto&amp;szlig;en und dazu ein Buch ver&amp;ouml;ffentlicht, das man auch im Bereich von Kirche und Schule zumindest einmal wahrgenommen haben sollte:&lt;/span&gt; 
			&lt;/div&gt;
			&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0.5em&quot;&gt;
			&lt;span style=&quot;margin-left: -5px&quot;&gt;&lt;/span&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0.5em&quot;&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;&lt;span style=&quot;margin-left: -5px&quot;&gt;CChristoph Quarch (Hg.): Unsere Welt ist heilig. Auf dem Weg zu einer globalen Spiritualit&amp;auml;t, Freiburg: Herder 2009, 200 Seiten, 16,95 &amp;euro;. ISBN 978-3-451-32661-5&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0.5em&quot;&gt;
			&lt;span style=&quot;margin-left: -5px&quot;&gt;&amp;nbsp;&lt;em&gt;Hier einige kritische Einsch&amp;auml;tzungen und Einsichten:&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;div style=&quot;margin-bottom: 0.5em&quot;&gt;
			&lt;span style=&quot;margin-left: -5px; color: #333300&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
			&lt;/div&gt;
			&lt;p&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Worum es geht ...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Die h&amp;auml;ufigsten W&amp;ouml;rter, die in diesem Sammelband vorkommen, sind &lt;em&gt;Herz, Bewusstsein, Geist, Liebe, Harmonie, Kraft, Grund, Evolution&lt;/em&gt; u.&amp;auml;.! Sie durchziehen das Buch von der ersten bis zur letzten Seite und signalisieren, worum es dem Herausgeber (ehemaliger Chefredakteur von &amp;quot;Publik Forum&amp;quot;)eigentlich geht: die Vorstellung einer globalen Spiritualit&amp;auml;t als &lt;em&gt;einzige&lt;/em&gt; M&amp;ouml;glichkeit, den vielen globalen Herausforderungen zu begegnen. &lt;br /&gt;
			Das Axiom des Herausgebers ist, dass es eine &lt;em&gt;allen&lt;/em&gt; Religionen und Konfessionen zugrunde liegende Idee, Quelle bzw. Wurzel gibt, die allem Religi&amp;ouml;sen zugrunde liegt. &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Also spielt die Identit&amp;auml;t der eigenen Religion eine untergeordnete Rolle; es&amp;nbsp;z&amp;auml;hlt&amp;nbsp;mehr eine &amp;uuml;bergreifende Idee oder ein &amp;uuml;bergreifendes Wort.&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Nicht &amp;uuml;berall, wo&amp;nbsp;Religion drauf steht, ist auch Religion drin ...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&amp;nbsp; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Und hier genau liegt f&amp;uuml;r mich ein Hauptproblem: die gleich verwendeten W&amp;ouml;rter werden nicht in ihrer unterschiedlich gef&amp;uuml;llten Begriffsbestimmung ernst genommen. Es meint eben nicht jede/r das Gleiche, wenn er oder sie dasselbe Wort verwendet. &lt;br /&gt;
			Nichtsdestotrotz ist es nat&amp;uuml;rlich verlockend, eine harmonische Spititualit&amp;auml;t der Welt sich vorzustellen. Doch: Wer nach allen Seiten offen ist, kann ja nicht mehr ganz dicht sein. Es braucht auch W&amp;auml;nde, die verdeutlichen, dass der/die andere anders ist, anders denkt und empfindet und eben nicht - auch nicht in einem Urgrund - im anderen aufgeht und sich damit letztendlich aufgibt - auch wenn der Herausgeber betont, dass es ihm nicht um eine transkonfessionelle, sondern um eine subkonfessionelle Spiritualit&amp;auml;t gehe. &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Spirituelle Meister?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Der Herausgeber hat siebzehn selbstsernannte sog. &amp;quot;spirituelle Meister&amp;quot; interviewt und im Dialog mit ihnen ihre Ideen von Spiritualit&amp;auml;t herausgekitzelt. Die Auswahl der Dialogpartner/innen ist weder transparent noch einsichtig und spiegelt keineswegs die Basis der jeweiligen Religionen bzw. Konfessionen wider. Die Vertreter kommen zumeist aus dem Raum des Buddhismus, Schamanismus, aber auch aus dem Islam, dem Sufismus, dem Judentum und auch im weitesten Sinne christlichen Glauben. Ein Vertreter des Hinduismus fehlt ebenso wie eine vertretende Person aus dem Bereich des Atheismus, Agnostizismus oder Daoismus.&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Die Interviews selber sind gut und gekonnt gef&amp;uuml;hrt und malen ansprechend die jeweiligen Vorstellungen und &amp;Uuml;berzeugungen vor Augen. Kurze Impulse und Informationen zu den Dialogpartnern lockern das fl&amp;uuml;ssig geschriebene Buch auf. &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;&amp;Uuml;ber den Weltethos-Gedanken hinaus ...&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Ansprechend ist sowohl das Vorwort als auch die Zusammenfassung des Herausgebers Christoph Quarch. &lt;br /&gt;
			Demnach ist globale Spiritualit&amp;auml;t immer plural und nie konfessionsneutral, steril oder gesichtslos. &lt;br /&gt;
			Von daher grenzt sich das Buch auch ab gegen eine Idee des sog. &amp;quot;Weltethos&amp;quot; wie es Hans K&amp;uuml;ng initiiert hatte. Zwar verdient &amp;quot;Hans K&amp;uuml;ngs Eintreten f&amp;uuml;r ein Weltethos (...) unser aller Dank und Ehrfurcht. Denn das Weltethos ist gleichsam ein Leuchtfeuer, das den Schiffen der unterschiedlichen Religionen und Kulturen die Richtung weist. Doch es treibt sie nicht an. Es f&amp;uuml;llt ihre Segel nicht mit Wind. Der Wind weht woanders her. Er weht aus der Begeisterung des Herzens. Er weht aus der Erfahrung des g&amp;ouml;ttlichen Geistes. Der Wind hei&amp;szlig;t Spiritualit&amp;auml;t. Und er weht auf allen sieben Meeren. Er ist global.&amp;quot; (S. 8). &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Ein interessantes Buch mit einseitigen Einblicken in die Spiritualit&amp;auml;t der Religionen, Konfessionen und Kulturen. Allerdings ist diese Idee nicht immer &amp;uuml;berzeugend und einsichtig vorgestellt bzw. sie ersch&amp;ouml;pft sich in schonend und sch&amp;ouml;n formulierten S&amp;auml;tzen bzw. Begriffen. Aber die jeweilige Identit&amp;auml;t der Konfessionen kommt zu kurz. &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Einladung zum Gespr&amp;auml;ch&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Am Ende des Buches l&amp;auml;dt der Herausgeber zur Diskussion im Internet ein (www.globalspirituality.info) und stellt einen (gl&amp;uuml;cklicherweise kurzen!) Text vor, auf den sich sieben Vertreter &amp;quot;spiritueller Meister&amp;quot; nach einem Treffen in der Villa Unspunnen bei Interlaken einigen konnten, dessen Bl&amp;auml;sse jedoch symptomatisch ist und darlegt, dass alle Kraft zur Ver&amp;auml;nderung aus dem Eigenen erwartet wird und zumindest darin zutiefst dem christlichen Glauben (aber nicht nur ihm!) widerspricht! &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;Ohne Hinduismus und Frauen?&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
			&lt;/p&gt;
			&lt;p&gt;
			Letztendlich handelt es sich bei diesem Buch lediglich um eine Quellensammlung zur Spiritualit&amp;auml;t verschiedenener Religonen (leider kein Vertreter aus dem Hinduismus und auch &amp;quot;nur&amp;quot; zwei Frauen!), die als Steinbruch verwendet werden kann. &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Die Idee einer &amp;quot;globalen Spiritualit&amp;auml;t&amp;quot; selber wird - zumindest argumentativ - wenig &amp;uuml;berzeugend diskutiert oder in einen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Bezugsrahmen gestellt. So bleibt man nach der Lekt&amp;uuml;re trotz aller Dankbarkeit f&amp;uuml;r manche Einsichten lediglich unbefriedigt v.a. am Geist! &lt;br /&gt;
			&lt;br /&gt;
			Ein interessantes Buch - nicht mehr, aber auch nicht weniger! 
			&lt;/p&gt;
			&lt;/td&gt;
		&lt;/tr&gt;
	&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Spiritualität</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-11-22T14:13:22Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2131&amp;blogId=78">
  <title>Kinderbibeln am laufenden Band - Hinweise und Hilfen zur Einschätzung aktueller Bibeln für Kinder</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2131&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kinderbibeln am laufenden Band!&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Hinweise und Hilfen zur Einsch&amp;auml;tzung aktueller Kinderbibeln&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_465&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/465-PICT5796%7E1.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/465-PICT5796%7E1.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Kinderbibeln am laufenden Band ...&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Seit der Wende sind &amp;uuml;ber 200 neue Kinderbibeln auf den B&amp;uuml;chermarkt gekommen. Viele kommen gut an, obwohl die Grenze zum Kitsch manchmal schnell &amp;uuml;berschritten ist. Andere verkaufen sich weniger gut &amp;ndash; dabei haben sie in punkto Bibel Kindern ganz viel zu bieten und sind sowohl p&amp;auml;dagogisch als auch theologisch sorgf&amp;auml;ltig gestaltet. Nicht jede Kinderbibel, die bei Erwachsenen gut ankommt, wird auch von den Kindern angenommen und oft in die Hand genommen. 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;Die ideale Kinderbibel, die jedem Kind und Erwachsenen gef&amp;auml;llt, ist noch nicht vom Himmel gefallen.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Am besten ist, wenn ein Kind im Laufe seines Aufwachsens mehrere verschiedene Kinderbibeln zu Hause hat. Dann kann es unterschiedliche Kinderbibeln einsehen und dabei einsehen, dass jede Kinderbibel nicht die Bibel selbst ist, sondern immer eine Bibel-Bearbeitung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Immer neue Kreationen an Kinderbibeln&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Auf dem Kinderbibelmarkt f&amp;auml;llt auf, dass immer neue Arten von Kinderbibeln kreiert werden.&amp;nbsp; Zusatzangebote wie Malen, Basteln, H&amp;ouml;r-CD oder Kinderbibeln als CD-ROM sind keine Ausnahme mehr. Kleinkinder werden verst&amp;auml;rkt in Blick genommen. F&amp;uuml;r sie gibt es Bilderb&amp;uuml;cher zur Bibel, die man an den Buggy befestigen kann oder die aus extra strapazierf&amp;auml;higen Pappseiten gestaltet sind. Dar&amp;uuml;ber hinaus sind immer mehr Sachb&amp;uuml;cher zur Bibel f&amp;uuml;r Kinderh&amp;auml;nde auf dem B&amp;uuml;chermarkt. Leider kommt bei den meisten neueren Titeln genau das zu kurz, was Kinderbibeln eigentlich ausmachen: eine gute, kindgerechte Erz&amp;auml;hlung, begleitet durch eine ansprechende Bebilderung.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Hinweise und Hilfen zur Einsch&amp;auml;tzung neuerer Kinderbibeln:&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweib&amp;auml;ndige Kinderbibel von &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Martina Steink&amp;uuml;hler&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; hat sich inzwischen bew&amp;auml;hrt und ist auch f&amp;uuml;r &amp;auml;ltere junge Menschen ansprechend gestaltet. Sie ist eine gute Erg&amp;auml;nzung zu &amp;quot;normalen&amp;quot; Bibeln und kann gut im Klassensatz angeschafft werden. Seit kurzem gibt es sie bei www.Jokers.de f&amp;uuml;r (eigentlich zu) wenig Geld: &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;Martina Steink&amp;uuml;hler: Wie Feuer und Wind/Wie Brot und Wein. Das Alte/Neue Testament Kindern erz&amp;auml;hlt, G&amp;ouml;ttingen 2005&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;. Diese Kinderbibel ist sowohl theologisch als auch p&amp;auml;dagogisch ein Juwel unter den neueren Bibeln f&amp;uuml;r Kinder! Der Link zu jokers.de:
&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;http://www.jokers.de/suche/index.html?com=Steink%C3%BChler&amp;amp;f=search.getsearch&amp;amp;tracksearch=true&amp;amp;search.x=0&amp;amp;search.y=0 &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer f&amp;uuml;r seine j&amp;uuml;ngsten Kinder eine belastbare Kleinkindbibel m&amp;ouml;chte, liegt mit der &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&amp;bdquo;Coppenrath Bibel&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; von &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;Jutta Bergmoser&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; und &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Michaela Heitmann&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt; (M&amp;uuml;nster 2009) sicherlich nicht daneben. Sie ist ansprechend gestaltet und hat harte Pappseiten f&amp;uuml;r kleine Kinderh&amp;auml;nde. Die Auswahl enth&amp;auml;lt 31 biblische Geschichten und hat seinen Schwerpunkt beim Neuen Testament (ca. 2/3 des Buches). Diese Kleinkindbibel mit ihren beachtlichen acht Zentimetern Dicke besticht durch die farbenfrohen Bilder und den einfachen Erz&amp;auml;hlstil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Neuerscheinung unter den aktuellen Kinderbibeln ist die &lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&amp;bdquo;Gro&amp;szlig;e Bibel f&amp;uuml;r kleine Leute&amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; von &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;Vreni Merz&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; und &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Anita Kreituse&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (M&amp;uuml;nchen 2009). Die Schweizer Erz&amp;auml;hlerin Vreni Merz hat feinf&amp;uuml;hlige Texte f&amp;uuml;r junge Menschen verfasst, die durch einf&amp;uuml;hlsame Illustrationen der lettischen K&amp;uuml;nstlerin Anita Kreituse stilvoll erg&amp;auml;nzt werden. Das Besondere dieser Kinderbibel ist, dass es zu jedem Abschnitt kurze Impulse oder Fragen zum Nachdenken oder Nachahmen gibt und die Illustrationen Raum f&amp;uuml;r eigene Interpretationen lassen. In einem mit &amp;bdquo;Ausklang&amp;ldquo; &amp;uuml;berschriebenen Abschnitt wird versucht, Kindern das Entstehen der Bibel selbst nahe zu bringen. Ein farbiges Leseb&amp;auml;ndchen erg&amp;auml;nzt eine hochwertig ausgestattete und sorgf&amp;auml;ltig gestaltete Kinderbibel, die bei Grundschulkindern sicher gut ankommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&amp;bdquo;Die gro&amp;szlig;e Kinder-Bibel&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; von &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Karin Jeromin&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (Stuttgart 2009) wendet sich an Kinder ab dem 4. Schuljahr und bietet insgesamt 125 Passagen der Bibel mit einer Unmenge an Erkl&amp;auml;rungen und Erl&amp;auml;uterungen. Das reichhaltige Bild-, Foto-, Karten- und Illustrationsmaterial (&amp;uuml;ber 500 Darstellungen!) ist zwar insgesamt &amp;uuml;berzeugend. Allerdings sind sehr viele historisch-kritische Hinweise einseitig und lassen (zu) wenig Spielraum f&amp;uuml;r eigene Einsch&amp;auml;tzungen des Textes durch die Kinder. Die Kraft des Erz&amp;auml;hlens spielt in dieser Kinderbibel &amp;uuml;berhaupt keine Rolle, da lediglich der Text der r&amp;ouml;misch-katholischen Einheits&amp;uuml;bersetzung geboten wird. Als Sachbuch zur Bibel allerdings sehr zu empfehlen, nicht jedoch als Kinderbibel &amp;hellip;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;berraschend anders ist dagegen &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Die Erz&amp;auml;hlbibel&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; von &lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Werner Arthur Hoffmann&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; (Wesel, 2009). Mehrere H&amp;ouml;spiel-CDs bringen sowohl spannend als auch einf&amp;uuml;hlsam biblische Erz&amp;auml;hlungen zur Sprache. Das Arrangement entspricht den H&amp;ouml;rgewohnheiten junger Menschen, bietet auch ein Lied und ist dialogisch angelegt: der Erz&amp;auml;hler Jonathan malt Kindern nicht nur die Geschichten vor Augen, sondern beantwortet auch deren Fragen und streut Informationen zur biblischen Lebenswelt ein. Ein eindr&amp;uuml;ckliches H&amp;ouml;rerlebnis, das f&amp;uuml;r Kinder schon ab 6 Jahren ausdr&amp;uuml;cklich zu empfehlen ist. Bisher sind f&amp;uuml;nf CDs mit alttestamentlichen und Jesus-Geschichten erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;color: #333300&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Martina Steink&amp;uuml;hler: Wie Feuer und Wind. Das Alte Testament Kindern erz&amp;auml;hlt, G&amp;ouml;ttingen 2005. ISBN 9783525615867 (unter www.jokers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martina Steink&amp;uuml;hler: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Wie Brot und Wein. Das Neue Testament Kindern erz&amp;auml;hlt, G&amp;ouml;ttingen 2005. ISBN 9783525615874 (unter www.jokers.de)&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jutta Bergmoser / Michaela Heitmann: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Die Coppenrath-Bibel f&amp;uuml;r die Kleinen, M&amp;uuml;nster 2009. ISBN 9783815792735&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vreni Merz / Anita Kreituse: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Gro&amp;szlig;e Bibel f&amp;uuml;r kleine Leute, M&amp;uuml;nchen 2009. ISBN 9783466368440 &amp;nbsp;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Jeromin: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Die gro&amp;szlig;e Kinder-Bibel: Menschen, Geschichten und Lebenswelten des Alten und Neuen Testaments, Stuttgart 2009. ISBN 9783460245068&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner A. Hoffmann: &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Die Erz&amp;auml;hlbibel. Folge 5: Rebekka und Isaak, Wesel 2009. ISBN 9783937240862&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;span style=&quot;color: #008000&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Kinderbibeln</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-10-26T18:34:18Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
 </item>
  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2119&amp;blogId=78">
  <title>Du sollst nicht ehebrechen - was sollen uneheliche Kinder dazu sagen?</title>
  <link>http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2119&amp;blogId=78</link>
  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_115&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/PICT4279.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/PICT4279.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Eine Studie des Leibniz-Instituts f&amp;uuml;r L&amp;auml;nderkunde ergab, dass 57 % der Kinder in Ostdeutschland unehelich geboren werden, w&amp;auml;hrend die Quote im Westen nur bei 25 % liegt und in Teilen Bayerns und Baden-W&amp;uuml;rttembergs sogar nur bei 15 Prozent.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Damit geh&amp;ouml;ren eheliche Kinder im Osten Deutschlands mittlerweile zu einer Minderheit. Das hei&amp;szlig;t auch, dass die Mehrheit der folgenden Generation ohne Eltern aufwachsen wird, die sich als Eheleute darum bem&amp;uuml;hen, Werte zu leben, die f&amp;uuml;reinander Dauer und f&amp;uuml;r die gemeinsamen Kinder Verantwortung meinen: Nur Du, ich ganz, f&amp;uuml;r immer!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Nat&amp;uuml;rlich werden sich in vielen F&amp;auml;llen auch au&amp;szlig;ereheliche Lebensgemeinschaften so verstehen. Das kann aber nicht dar&amp;uuml;ber hinweg t&amp;auml;uschen, dass die Ehe ein deutliches &amp;ouml;ffentliches Bekenntnis ist. Die Ehe ist eine &amp;ouml;ffentlich abgesegnete Demonstration dessen, wie man im Privaten seinen Weg tats&amp;auml;chlich ein Leben lang gehen m&amp;ouml;chte. Solche Erfahrungen werden vielen jungen Menschen fehlen. Zu vielen? Die Krise der Ehe ist letztlich auch ein Hinweis auf eine Krise der Gesellschaft.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Allerdings ist die immer gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werdende Zahl unehelicher Kinder gerade in Ostdeutschland auch eine Folge der Gesellschaft im Stadium fortgeschrittener Kirchenferne. F&amp;uuml;r viele ist gerade in Ostdeutschland im wahrsten Sinne des Wortes kaum zu glauben, dass Ehe nach r&amp;ouml;misch-katholischem Verst&amp;auml;ndnis sogar ein Sakrament sein soll. Die lateinische Wurzel des Wortes &amp;quot;sacer&amp;quot; bedeutet &amp;quot;unverletzlich&amp;quot;.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Es macht eine Kindheit eben nicht wirklich leichter und unbeschwerter, auf einen solch sicheren und gesch&amp;uuml;tzten Lebensraum verzichten zu m&amp;uuml;ssen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Oder?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Jedenfalls hat die Aufforderung aus den Zehn Geboten &amp;quot;Du sollst/wirst nicht ehebrechen!&amp;quot; einen anderen Geschmack, wenn es kaum noch eine Ehe gibt. Oder l&amp;auml;sst sich das so einfach l&amp;ouml;sen, wie manche Kinderbibeln es versuchen und nach Formulierungen suchen, die das Wort &amp;quot;Ehe&amp;quot; vermeiden?
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Spiritualität</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-10-25T22:43:45Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://blog.rpi-virtuell.net/index.php?op=ViewArticle&amp;articleId=2041&amp;blogId=78">
  <title>Erntedank in der Schule?!</title>
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  <dc:description>&lt;p&gt;
&lt;a id=&quot;res_465&quot; href=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/465-PICT5796%7E1.JPG&quot;&gt;&lt;img class=&quot;albumimagepreview&quot; src=&quot;http://blog.rpi-virtuell.net/gallery/78/previews/465-PICT5796%7E1.JPG&quot; border=&quot;0&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Erntedank - ein Fremdwort?&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wenn ich an Erntedank in der Schule zur Sprache bringen, fallen den Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;lern immer zuerst Felder, Fr&amp;uuml;chte und Fragen zur Sch&amp;ouml;pfung ein. Dabei haben die wenigsten von ihnen noch direkt etwas mit Erntedank zu tun. Sie kaufen viel lieber einen Snack oder bei M&amp;auml;ckes als frisches Brot oder Obst. Auch das Pausenbrot hat nur noch selten diesen Namen verdient. Das &amp;quot;gesunde Schulfr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck&amp;quot; ist nicht selten in der Hand von Nestle &amp;amp; Co - &amp;uuml;brigens nicht nur bei den reicheren Sch&amp;uuml;lern, sondern auch bei denen, die Adressaten der neueren Initiative f&amp;uuml;r gesunderes Essen sind!
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Ver&amp;auml;nderte Wahrnehmung&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Trotzdem m&amp;ouml;chte ich mir das Erntedank-Fest nicht nehmen lassen. Es signalisert etwas davon, dass nicht alles machbar ist. Und dass Dankbarkeit damit anf&amp;auml;ngt, etwas mit g&amp;uuml;tigen Augen zu betrachten bzw. &amp;uuml;berhaupt erst einmal wahr zu nehmen.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Und das f&amp;auml;ngt eben nicht erst beim Essen und Trinken an. Das f&amp;auml;ngt mit dem Leben von Anfang an an: dass ich Gesch&amp;ouml;pf bin, dass ich mein Leben anderen verdanke, dass das Leben zu achten und zu feiern ist.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;ERntedank auf dem Friedhof&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Darauf mache ich meine Sch&amp;uuml;lerinnen und Sch&amp;uuml;ler gerne aufmerksam und gehe selber mit gutem Beispiel voran. Letztens ging ich tats&amp;auml;chlich voran und f&amp;uuml;hrte einen 11er Kurs Religion auf einen nahe gelegenen Friedhof. Dort befand sich in der N&amp;auml;he ein Kindergrabmal &amp;quot;Sternschnuppe&amp;quot; mit vielen - auch religi&amp;ouml;sen - Symbolen. Und dieses &amp;quot;besuchten&amp;quot; wir schlichtweg.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Damit fing eine andere Wahrnehmung des eigenen Lebens an: dass mein Leben von Anfang an gef&amp;auml;hrdet war und im Grunde genommen noch immer ist! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Wir nahmen die Einzelheiten und das Gesamt des Kindergrabmals f&amp;uuml;r ungeborene oder fr&amp;uuml;h verstorbene Kinder wahr. Und wir sprachen dar&amp;uuml;ber. Aber wir schwiegen auch. Und manche weinten Tr&amp;auml;nen nicht nur nach Innen ...
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
Ein Sch&amp;uuml;ler meinte in der n&amp;auml;chsten Stunde, dass er den ganzen Tag &amp;uuml;ber noch an den Besuch gedacht hatte und ganz neu und dankbar auf sein Leben geblickt hat.
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
F&amp;uuml;r mich war das eine sch&amp;ouml;ne Ernte meines eigenen Religionsunterrichts. Und ich werde zu Erntedank auch f&amp;uuml;r eine solche Ernte im schulischen Alltag dankbar sein! 
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;
&amp;nbsp;
&lt;/p&gt;</dc:description>
      
    <dc:subject>Spiritualität</dc:subject>
     
    
  <dc:date>2009-09-30T17:10:02Z</dc:date>
    <dc:creator>ReinerAndreasNeuschaefer</dc:creator>
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