Zum Tod von Alexander Solschenizyn

JuliaBorn | 05 August, 2008 08:26

Alexander Solschenizyn, unermüdlicher Kritiker der Menschenrechtsverletzungen im ehemaligen Sowjetreich und Literatur-Nobelpreisträger, ist in der Nacht vom 3. auf den 4. August gestorben. Eine Vielzahl von Nachrufen würdigt sein Lebenswerk.

Abschied von Alexander Solschenizyn
Die Leiche des weltbekannten Schriftstellers wird am Dienstag, den 05. August, in der Moskauer Akademie der Wissenschaften aufgebahrt. Die Bevölkerung erhält so Gelegenheit, sich zu verabschieden. Die Beisetzung auf dem Friedhof des Moskauer Donskoj-Klosters ist für den nächsten Tag geplant. (Quelle: AFP)

  • Wikipedia: 
    Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918-2008) - mehr
  • ZEIT: "In Alexander Solschenizyn verliert die Welt einen der größten und streitbarsten Chronisten des 20. Jahrhunderts" - mehr
  • Stern: "Der politische Mahner und Nobelpreisträger war ein lebendes Mahnmal für die Schrecken eines Regimes, das noch heute von vielen Russen verklärt wird" - mehr
  • Frankfurter Rundschau: "Die gestohlenen Leben"
    "Die Erinnerung an jene Zeiten ist verdrängt, weil sie ungut ist; und über andere Wege, die Russland hätte gehen können, spricht man heute in einer Sprache, die sich anzueignen Solschenizyn nicht mehr jung genug war." - mehr
  • taz: "Das überaus humane Menschenbild des Schriftstellers Solschenizyn gerann zu einem Traktat, das dem Menschen wieder das Subjektsein abspricht - im Interesse höherer Werte wie denen des Staates oder der orthodoxen Kirche." - mehr
  • WELT: "Erst schockierte Solschenizyns Werk die Neue Linke, dann kritisierte er die USA und schließlich verschreckte er seine russischen Landsleute" - mehr

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