Gefährdeter Friede im Kosovo - Fundamentalisten auf dem Vormarsch?

ReinhardKirste | 30 Juli, 2010 10:10

Der seit Jahrhunderten auf dem Balkan beheimatete Islam gilt als tolerant und liberal. Der Kosovokrieg hat auch hier die Gewichte verschoben, besonders durch Einflüsse der Wahabiten aus Saudi-Arabien. Sie fordern rigides sog. islamisches Verhalten, das derzeit an der Kopftuchfrage entbrennt. Die Ablehnung der Andersgläubigen geht für manche sogar soweit, dass sie die Albanerin Mutter Teresa zur Ungläubigen erklären.

Der gesellschaftliche und religiöse Friede im Kosovo ist ernsthaft gefährdet, wie die Basler Zeitung berichtet.

Dies kann den anderen Europäern nicht gleichgültig sein, umso mehr, als die meisten Staaten der Europäische Union das Kosovo als eigenständigen Staat auf dem Balkan anerkannt hat.

Kommentare

Artikel kommentieren